Wer liebt sie nicht – die runden, italienischen Nudeln, welche ähnlich wie Ravioli variabel gefüllt werden können. Füllungen mit Gemüse, Fleisch oder Käse sind sehr beliebt bei Groß und Klein, daher schmecken Tortellini sowohl als Hauptgericht als auch in Suppen einfach großartig.

Woher stammen Tortellini?

Die beliebten Teigwaren stammen ursprünglich aus der italienischen Provinz Bologna, in welcher sie auch heute noch als typische Sonntagsspeise begehrt sind. Laut Legenden sollen die Tortellini dem Bauchnabel der Venus (Göttin der Liebe in der römischen Mythologie) nachempfunden worden sein. So besagt die Geschichte, dass die Venus einst das Wirtshaus in Bologna besucht habe, um sich dort mit Jupiter zu treffen. Zur Feier des Tages veranstaltete der Wirt ein Fest und ließ vom Koch formschönen Nudeln zaubern, welche den Namen Tortellini erhielten.

Kann ich Tortellini selbst herstellen?

Natürlich gibt es verschiedene Tortellini-Varianten in Supermärkten zu erwerben.

Ob als tiefgefrorene Ware, aus der Kühltheke oder in der getrockneten Version: sie schmecken allesamt gut und können schnell zu Hause zubereitet werden.

Wer hingegen selbst Pasta kreieren möchte, verwendet dieses kinderleichte Rezept:

  • 2 Eier
  • 2 El Olivenöl
  • 2 EL Wasser
  • 1 Tl Salz
  • 275g Mehl

selbstgemachte tortellini

Die Eier werden mit dem Öl, dem Salz sowie dem Wasser verrührt und nach und nach mit dem Mehl vermengt. So entsteht allmählich ein homogener Teig, den man für ungefähr 3-4 Minuten gut durchkneten sollte. Anschließend wird der Teigkloss in Folie gewickelt und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank gelegt.

Nach der Ruhezeit wird der Teig halbiert und jede Hälfte zu einem flachen, dünnen Fladen ausgerollt. Zum Ausstechen kann man sehr gut einen runden Keksausstecher verwenden. Als Füllung kann man seinen Vorlieben freien Lauf lassen. Nutzen Sie Käse, Hackfleisch, Frischkäse, verschiedene Kräuter oder Gemüse, um die Tortellini zu befüllen. Nun die Teigränder mit Eiweiß bepinseln, die Teigfläche schließen und beide Enden miteinander verbinden sowie gut festdrücken.

Die fertigen Tortellini nun in leicht kochendem Salzwasser für 5-6 Minuten garen lassen. Für den idealen Genuss reicht ein wenig Butter sowie Parmesan, aber auch Käse-, Tomaten- oder Pilzsaucen sind vorzüglich.

Tipps rund um die Tortellini

Richtig gekochte Pasta ist das A und O in der italienischen Küche. Für den formvollendeten Geschmack muss die Pasta auf den Punkt gegart werden. Der Italiener bezeichnet diesen Pastazustand als „al dente“. Doch nicht nur der richtige Zeitpunkt ist maßgeblich, Pasta braucht auch reichlich Platz. Pro 100g Pasta sollte daher ein Liter kochendes Wasser verwendet werden.

Tipp: Olivenöl hat im Nudelwasser nichts zu suchen. Es verhindert vielmehr, dass die Pasta im Anschluss die Sauce richtig aufnehmen kann.

Während des Kochens sind die Tortellini regelmäßig umzurühren, damit sie nicht aneinander kleben bleiben.

Schnelle Sauce für Zwischendurch

Soll es mal wieder schnell gehen? Dann verwenden Sie einfach die frischen Tortellini aus der Kühlung und zaubern Sie fix eine leckere Sauce.

Hierfür einfach eine Zwiebel feinhacken, in etwas Olivenöl andünsten, mit einem halben Glas Rotwein und einem halben Glas Wasser aufgießen und aufkochen lassen. Nun mit Tomatenmark binden, mit etwas Salz, Pfeffer, Knoblauch, Oregano und einem Hauch Thymian abschmecken. Fertig.

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