Man nennt sie auch „Pesto alla genovese“, die würzige ungekochte Soße, die aus Basilikum zubereitet wird und ein klassisches Gericht der italienischen Küche darstellt. Doch nicht nur in Bella Italia kommt die würzige Delikatesse gerne auf den Tisch, vielmehr steht Basilikum Pesto mittlerweile auch auf Österreichs Speisezettel.

Die Wurzeln des Pesto alla genovese

Pesto alla GenovesePesto alla genovese findet seinen Ursprung im italienischen Genua, erste Aufzeichnungen der kalten und ungekochten Soße stammen aus dem 17. Jahrhundert. Heute wird dieses Gericht meist mit Spaghetti gereicht und ist überall auf der Welt verbreitet.

Der Name Pesto stammt von dem italienischen Wort „pestare“, was übersetzt zerstampfen bedeutet.
Basilikum Pesto ist heute in fast jedem Supermarkt zu finden. Es lässt sich aber auch in wenigen Schritten ganz schnell selbst frisch zubereiten. Wer einmal selbst gemachtes Pesto gegessen hat, wird nicht mehr auf Produkte aus dem Supermarkt zurückgreifen.

Zutaten für acht Portionen Basilikum Pesto

Wer die leckere, grüne Soße selbst herstellen möchte, benötigt folgende Zutaten:

  • 50 Gramm Basilikum
  • 4 Knoblauchzehen
  • 65 Gramm Pinienkerne
  • 15 Esslöffel Parmesan
  • 250 Milliliter Olivenöl
  • 1 Teelöffel Salz
  • Pfeffer nach Geschmack

Es sollten immer qualitativ hochwertige Zutaten verwendet werden, nur so wird das Basilikum Pesto zum leckeren Gericht. Also, kein billiges Olivenöl kaufen,auch beim Basilikum nur frische, kräftige Blätter verwenden. Das beste Basilikum wächst übrigens im heimischen Garten oder im Topf auf der Fensterbank, auch eingefrorene Blätter können bedenkenlos verwendet werden. Den Käse immer selbst reiben und auch bei den Pinienkernen auf gute Qualität achten. Die Zutaten und andere italienische Spezialitäten finden sie im Shop von acquisto.at.

Die Arbeitsschritte einfach erklärt:

  1. Zunächst sollte das frisch geerntete Basilikum von den Stilen befreit werden. Danach wird es gründlich gewaschen und vorsichtig in der Salatschleuder getrocknet.
  2. Die Pinienkerne werden in einer beschichteten Pfanne vorsichtig geröstet und abgekühlt gemeinsam mit den Basilikumblättern in eine Schüssel gegeben. Nach alter Rezeptur zerkleinert man diese beiden Zutaten mit dem Mörser, was allerdings einige Zeit in Anspruch nimmt. Genauso gut, allerdings enorm schneller, geht der Zerkleinerungsvorgang mit dem Zauberstab oder der Küchenmaschine.
  3. Danach werden Knoblauch, Käse, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl zugegeben und zerkleinert. Zum Schluss das restliche Olivenöl zugeben, bis eine cremige Substanz entsteht.
  4. Das Pesto kurz ruhen lassen, anschließend mit Spaghetti mischen und servieren. Nach italienischem Rezept werden allerdings keine Spaghetti verwendet, sondern Trenette oder Trofie.

Pesto auf Vorrat zubereiten und einfrieren?

Die leckere Soße kann ohne Bedenken auf Vorrat zubereitet werden. Man benötigt lediglich Schraubdeckelgläser, in die das fertige Pesto gefüllt wird. Das Pesto mit etwas Olivenöl benetzen und das Glas in den Kühlschrank stellen. So kann es bis zu drei Wochen haltbar gemacht werden.
Wer auch in den Wintermonaten nicht auf die köstliche Soße verzichten möchte, gefriert die Basilikumblätter ein und kann so zu jeder Jahreszeit sein Pesto selbst machen.

Tipps

Anstatt des Parmesankäses kann auch getrockneter Schafskäse (Pecorino) für die Zubereitung von Basilikum Pesto verwendet werden. Nach altem ligurischem Rezept gehören sogar beide Käsesorten zu einem guten Pesto alla genovese dazu. Hier entscheidet letztendlich der eigene Geschmack.

Das Basilikum sollte nur vor der Blüte für die Zubereitung von Pesto verwendet werden, da sich nach der Blüte ein bitterer Geschmack entfaltet.

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